Bauplanungsbüro mb
     
Wärmepumpenanlagen:
  • Energiequelle Luft
  • Energiequelle Erdreich
  • Energiequelle Wasser
 

Monika Bothe

Kollwitzweg 1, 31275 Lehrte

Tel.: (05132) 83 67 66

Fax: (05132) 83 67 68

Email: bauplan_mb@t-online.de

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Wärmepumpen
Die Heizung der Zukunft schon jetzt

Wärmepumpen werden immer beliebter
Mit einer Wärmepumpe können sie das ganze Jahr Ihr Haus beheizen und Warmwasser bereiten. Bisher sind Heizungen solcher Art wenig bekannt, inzwischen aber so ausgereift, dass sie eine echte Konkurrenz zu Gas- und Ölheizungen darstellen. Damit wird verständlich, warum diese Form der Wärmegewinnung immer beliebter wird.

Wie funktioniert eine Wärmpumpe?
Eine Wärmepumpe ist deshalb so wirtschaftlich, weil sie, wie ihr Name das sagt, mit geringem Energieaufwand aus der Umwelt Wärme niedriger Temperatur aufnehmen, zu Wärme höherer Temperatur pumpen und an unser Haus abgeben kann. Das Phänomen besteht nun darin, dass wir zwar zum Pumpen Energie hineinstecken, aber ein Mehrfaches an Wärmeenergie geliefert bekommen.

Jeder hat schon selbst eine Wärmepumpe betrieben
Für die, die sich den physikalischen Effekt vorstellen möchten, folgendes: Wer schon einmal mit der Luftpumpe einen Schlauch aufgepumpt hat, weiß, dass sich die Pumpe an der Stelle, wo die Luft zusammengepresst wird, deutlich erwärmt. Diese Wärme stammt jedoch nicht nur von der Arbeit, die wir hineingesteckt haben, sondern ein Teil wurde vor der Kompression von der Luft aus der Umgebung aufgenommen. Diese Wärme kann nun verwertet werden. Lassen wir die komprimierte Luft wieder entweichen, so kühlt sie sich schlagartig ab. Auf diese Weise können wir kühlen. Kühlschränke arbeiten nach diesem Prinzip so zuverlässig, dass heute schon keiner mehr danach fragt. Genauso selbstverständlich und zuverlässig können Sie nach diesem Prinzip auch heizen.

Würden Sie Ihren Kühlschrank mit Gas betreiben?
Eine Wärmepumpe ist so zuverlässig, dass sie Öl- und Gasheizungen deutlich überlegen ist. Es gibt auch Kühlschränke, die mit Gas betrieben werden können. Würden Sie aber einen Kühlschrank mit Gas betreiben, wenn Sie Strom im Haus haben? Sicherlich nicht. Warum heizen Sie dann nicht auch so?

Das Erdreich ist derzeit die gebräuchlichste Wärmequellen
Die Wärmepumpe entzieht die Wärme der Umwelt. Das kann die Luft, das Wasser, das Erdreich oder die Sonne direkt sein. Als zuverlässigste Wärmequelle haben sich bisher Erdabsorber oder Erdsonden erwiesen. Erdabsorber befinden sich in etwa 1 m Tiefe unter der Erdoberfläche und benötigen bei einem gut gedämmten Haus etwa die zweifache Fläche der beheizten Wohnfläche. Ist keine Fläche hierfür vorhanden, so können auch Sonden verwendet werden. Diese sind bei günstigen Bodenverhältnissen nicht viel teurer zu erstellen als ein Erdabsorber.

Das Heizsystem muss zueinander passen
Da die Wärmepumpe um so mehr Energie verbraucht, je höher die gewünschte Heizungstemperatur ist, sollte zur Energieeinsparung die Heizungstemperatur so niedrig wie möglich gewählt werden. Am besten kommt dem eine Fußbodenheizung oder eine Luftheizung entgegen. Sind Heizkörper vorhanden oder vorgesehen, so sind sie so groß auszulegen, dass die Wärmpumpe noch wirtschaftlich arbeitet. Ist das nicht möglich, so sollten Sie von einer ausschließlichen Wärmepumpenheizung absehen. Sie haben dann noch die Möglichkeit diese mit einer anderen Heizung für die kalten Tage zu kombinieren. Gleiches gilt für ein Haus mit schlechter Wärmedämmung. Verbessern Sie erst Ihre Wärmedämmung, bevor Sie in die Heizung investieren!

Sondertarife für Wärmepumpen
Die Errichtung einer Wärmepumpenheizung wird aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften von vielen Ländern gefördert. Andererseits unterstützt die Energieversorgung den Betrieb der Wärmepumpe durch besonders günstige Tarife. Somit sind Wärmepumpen trotz höherer Anfangsinvestitionen im Betrieb wieder so sparsam, dass sich ihre Anschaffung, abgesehen von den sonstigen vielen Vorteilen, unbedingt lohnt.

Eignet sich Ihr Haus für eine Wärmepumpe?
Prinzipiell kann eine Wärmepumpe in jedem Haus eingesetzt werden.

Damit eine Wärmepumpe wirtschaftlich betrieben werden kann, sollte sie sowohl an das Haus als auch das Haus an die Wärmepumpe angepasst werden.

Dazu einige Erklärungen:

Eine Wärmepumpe "pumpt" Wärme von einer niedrigeren Temperatur auf eine höhere. Je größer der Unterschied zwischen der Quelle mit der niederen Temperatur und der Senke mit der höheren Temperatur ist, um so mehr Hilfsenergie wird dazu benötigt.

Zur Beheizung des Hauses beziehen wir aus der kalten Umgebung Wärme und "pumpen" diese auf die Temperatur, die für ein warmes Haus benötigt wird. Um also möglichst wenig teure Hilfsenergie zu verbrauchen, sollte deswegen zum ersten eine zuverlässige Energiequelle mit möglichst hoher Temperatur genutzt werden (Erdsonden, Erdabsorber, Grundwasser, Oberflächenwasser, Luftabsorber, Abwärme) und zum zweiten das Haus so gedämmt sein, dass mit dem vorhandenen, zu erneuernden oder neuen Heizkreis die Heizungsvorlauftemperatur möglichst niedrig bleiben kann.

Der erste Schritt ist daher immer die Überprüfung der vorhandenen Wärmedämmung und deren Verbesserung. Neubauten entsprechen der neuen Heizungsanlagenverordnung und sind damit in jedem Fall für eine Wärmepumpe geeignet. Doch sollte bei der Projektierung des Hauses die Wärmepumpe frühzeitig mit einbezogen werden.

Bei gleicher Behaglichkeit benötigen die Heizkreise unterschiedlich hohe Vorlauftemperaturen. Die niedrigste benötigt die Warmluftheizung mit etwa 25 °C. Sie ist damit für die Wärmepumpe am wirtschaftlichsten. Unseren Komfortvorstellungen entspricht derzeit aber eher die Fußbodenheizung mit etwas höherer Vorlauftemperatur von etwa 35 °C. Ein Kompromiss ist die Wandheizung. Aber auch Heizkörper sind geeignet. Sie sollten auf eine Vorlauftemperatur von 45 °C ausgelegt sein.

Wir beraten Sie gerne.